текст к слайдам



Слайд 1. Vielleich habe ich zu viel Kriminalfilme gesehen und Kriminalgeschichte gelesen, wenn ich in Interpol arbeiten möchte. Mit den Verbrechern selbst beschäftigt sich die Organisation nicht. Ich möchte Ihnen erzählen was Interpol wirklich tut und warum es toll ist. Los geht’s

2. Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol (von englisch) ist eine internationale Organisation zur Stärkung der Zusammenarbeit nationaler Polizeibehörden. Sie wurde in Wien gegründet und hat ihren Sitz in Lyon. Derzeit hat Interpol 190 Mitgliedstaaten.

3. Die Geschichte von Interpol

Erstmals wurde im April 1914 versucht, eine internationale kriminalpolizeiliche Organisation einzurichten. Prinz Albert von Monaco lud leitende Juristen, Polizeibeamte und Rechtsanwälte aus aller Welt zum «ersten internationalen kriminalpolizeilichen Kongress» nach Monaco ein. 185 Männer und 3 Frauen aus 25 Ländern kamen zu dieser Tagung. Die Delegationen stammten aus Ägypten, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, El Salvador, Frankreich, Großbritannien, Guatemala, Italien, Kuba, Mexiko, Monaco, Österreich, Persien, Portugal, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, Spanien, der Türkei, Ungarn und den USA.

Die Delegierten brachten zahlreiche Vorschläge ein. Nach Abschluss der Veranstaltung vereinbarten die Delegierten ein weiteres Treffen im August 1916. Dazu kam es durch den Beginn des Ersten Weltkrieges nicht mehr.



1923 lud Wiens Polizeipräsident Dr. Johann Schober Polizeichefs aus aller Welt zum zweiten internationalen kriminalpolizeilichen Kongress in die österreichische Hauptstadt. Am Schlusstag wurden die Mitglieder der permanenten «Internationalen kriminalpolizeilichen Kommission in Wien – IKPK» («Commission Internationale de Police Criminelle») gewählt – die Interpol war damit gegründet. Als Sitz der neuen Institution legte die IKPK Wien fest.

Seit 1989 befindet sich der Sitz des Interpol-Generalsekretariats in Lyon (Frankreich). Im November 2004 wurde ein Interpol-Verbindungsbüro bei den Vereinten Nationen in New York eingerichtet. In Singapur wird der Interpol Global Complex (IGC) als Ergänzung zum Generalsekretariat in Lyon eingerichtet.



Derzeit hat Interpol 190 Mitgliedstaaten.

4. Organisatorisch umfasst INTERPOL fünf Organe: die Generalversammlung, das Exekutivkomitee (Verwaltungsrat), das Generalsekretariat, die Nationalen Zentralbüros (NZB) sowie die Berater und Kontrollkommissionen. Der Hauptsitz befindet sich in Lyon/Frankreich.

Der Präsident und die drei Vizepräsidenten werden alle vier Jahre gewählt. Das Exekutivkomitee (EC) unterstützt das Präsidium, überwacht die von der Generalversammlung getroffenen Entscheidungen und hat die Aufsicht über die Geschäftsführung des Generalsekretärs. Das EC tagt dreimal im Jahr und besteht aus einem Präsidenten, Vizepräsidenten und neun weiteren Delegierten. Neben Europa bilden Afrika, Amerika, Asien/Ozeanien und Nordafrika/Mittlerer Osten die fünf Regionalzonen.

Das wichtigste Gremium ist die Generalversammlung, die jährlich tagt und an der die Delegierten aus den Mitgliedstaaten teilnehmen. Hier werden die Grundsatzentscheidungen der Interpol getroffen, Funktionäre gewählt, neue Mitgliedstaaten aufgenommen und das Budget beschlossen. Für 2005 stehen Interpol 41,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Generalsekretär ist seit 2000 Ronald K. Noble. Das Generalsekretariat in Lyon hat etwa 440 Bedienstete. Es ist die Administrations-, Informations- und Kommunikationszentrale von Interpol.

In jedem Mitgliedstaat besteht ein nationales Landeszentralbüro (LZB).

5. Die Statuten von INTERPOL bestimmen als Ziel der Organisation eine möglichst umfassende gegenseitige Unterstützung aller Kriminalpolizeibehörden im Rahmen der nationalen Gesetzgebung und im Geiste der UNO-Menschenrechtscharta. Sie sehen Einrichtungen vor, die zur Verhütung und Bekämpfung der gemeinen Straftaten wirksam beitragen können. Aktivitäten in politischen, militärischen, religiösen oder rassischen Angelegenheiten sind INTERPOL untersagt.

Fahndungsausschreibungen, Datenbanken und Analysen sind die Haupttätigkeiten von Interpol. Fahndungsausschreibungen («Notices») erfolgen über das neue «Interpol Global Communications System 24/7» («I 24/7»).

Die Fahndungskategorien der «Notices» sind durch verschiedenfarbige Ecken mit unterschiedlichen Bedeutungen gekennzeichnet. Über Interpol laufen auch Mitfahndungsersuchen («Diffusions») in einem Teil der Mitgliedstaaten.

Das Generalsekretariat in Lyon betreibt mehrere Datenbanken, die den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen. Dazu zählen die DNA-Datenbank, AFIS-Datenbank (Automationsunterstütztes Fingerabdruck-Identifizierungssystem) und die ASF-Datenbank (gestohlene Fahrzeuge). Fahndungsdatenbanken bestehen für Personen, Kraftfahrzeuge, Reisedokumente und Kunstgegenstände. Im Generalsekretariat werden operative und strategische Analysen zu verschiedenen Themenbereichen erarbeitet.



Der Kontakt zwischen Generalsekretariat und den Mitgliedstaaten sowie internationalen Organisationen erfolgt über das «Command and Coordination Center» (CCC) rund um die Uhr in den vier Interpol-Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Arabisch.








sitemap
sitemap