Правда о шоколаде



Министерство образования Саратовской области

Муниципальное автономное общеобразовательное учреждение

«Гимназия №87»

Die Wahrheit über Schokolade.

(Правда о шоколаде).

Реферат

по немецкому языку

ученицы 11 класса гимназии №87

Абраменковой Дарьи

Научный руководитель:

учитель высшей категории

Никитина О.В.



Саратов 2013

Inhalt

Einleitung……………………………………………………………………………………2

Hauptteil

1.1. Die Geschichte von Schokolade ………………………………………….……3

1.2. Entstehung des Namens………..……….…..………………………..…………..4

1.3. Herstellung von Schokolade …………………….……………………………..5

1.4 Schokoladensorte…………………………………………..…..……..……….…6

1.5 Produkte aus Schokolade ……………..………….……………………..……….7

1.6 Schokolade und Gesundheit ……………..…………….………….……..….…..8

1.7 Schokolade und Haustiere ………………………………….….……..………..10

1.8 Schlussfolgerungen…………………….…………………………………………………11

Anlage…………………………………………………….………….……12

Literatur ……………………………………………..………..………..14

In dieser Arbeit wollen wir anhand von Beispielen untersuchen, welche positive und negative Wirkungen Schokolade auf Menschen hat.

Schokolade gehört zu den beliebtesten Süßigkeiten der Welt. Doch wie kam es eigentlich dazu?

Schokolade ist ein Lebens- und Genussmittel, dessen wesentliche Bestandteile Kakaoerzeugnisse und Zuckerarten, im Falle von Milchschokolade auch Milcherzeugnisse sind. Schokolade wird in reiner Form genossen und als Halbfertigprodukt weiterverarbeitet.

Das Wort «Kakao» stammt von den Mayas und bedeutet soviel wie «gutes Essen». Das erste Mal wurde der Kakaobaum (Theobroma cacao) vermutlich um 1500 v. Chr. von den Olmeken genutzt, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten. Um 600 n. Chr. wurde der Kakao dann von den Maya angebaut. Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Kakaobaum ist Theobroma cacao. L. Theobroma bedeutet «Speise der Götter» und diesem wurde das in Mittelamerika übliche Wort cacao angefügt.

Die Mayas schätzten die Kakaobohne als göttliche Gabe und verwendeten sie für Zeremonien und als Zahlungsmittel. Nachdem Schokolade im 16. Jahrhundert in Europa eingeführt wurde, gab man der Kakaopflanze den lateinischen Namen Theobrama Cacao, welches «Nahrung für die Götter» bedeutet. Die Azteken mischten ein Getränk aus Kakao, Chili, Maismehl und möglicherweise halluzinogenen Pilzen und nannten es «Xocolati», von dem unser heutiges Wort Schokolade abgewandelt wurde. Dabei handelte es sich um eine Mischung aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer.

Zu Ehren des Kakaogottes Ek Chuah wurde im April ein Fest mit Tieropfern und Verteilen von Geschenken gefeiert. In Mexiko sind vergleichbare Feiern belegt. Dort wurden die Samen der Kakaopflanze ausschließlich als Getränk zubereitet. Dieses Getränk war allerdings dem Adel entstammenden erwachsenen Männern vorbehalten. Kakao galt als berauschendes Lebensmittel und war damit – nach Ansicht der Azteken – für Frau und Kind ungeeignet. Bevorzugt wurde es von Kriegern, Priestern oder zur Opferung vorgesehenen Personen getrunken.

Als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte, bemerkte er die Bedeutung des Kakaobaums nicht, obwohl er mit Kakao in Berührung kam. Erst 1528 wurde der Kakao von den spanischen Eroberern unter Führung von Hernán Cortés nach Europa gebracht. 1544 wurde Schokolade erstmals als Getränk am spanischen Hof getrunken. Die Schokolade schmeckte den Europäern ungesüßt jedoch nicht. Populär wurde sie erst nach der Zugabe von Honig und Rohrzucker.

1673 schenkte der Holländer Jan Jantz von Huesden erstmals öffentlich Schokolade in Bremen aus. Erst im 18./19. Jahrhundert wurden größere Mengen von Kakaobohnen in Bremen gehandelt. Da sie sehr teuer waren, konnten sich Schokolade zunächst nur reiche Adlige leisten. Zwei Faktoren machten den Kakao zum Massenprodukt: Erstens die Pressung des Kakaos und die anschließende Vermahlung zu Kakaopulver, zweitens der Einsatz von günstigerem Kakao aus Amazonien, dem Forastero (heute vorherrschend).

Die Erfindung der Pressung und Zermahlung geht auf den Holländer Coenraad Johannes van Houten zurück.

Die Verwendung von Kakao und der Schokolade sowohl als Lebensmittel als auch als Medizin ist für Lateinamerika und Europa belegt. Schokolade wurde als generell kräftigend, leicht verdaulich und als Aphrodisiakum empfohlen. Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken als «Kräftigungsmittel»verkauft.

Der größte Teil der weltweiten Kakaoproduktion stammt heute aus dem westlichen Afrika, vor allem aus der Elfenbeinküste.

Der Kakaobaum erreicht Wuchshöhen von 4 bis 15 Metern, wächst aber nur in den Äquatorialländern, wo bis heute ohne Hilfe von technischen Geräten geerntet wird. Die Früchte werden mit einer Machete direkt vom Stamm abgeschlagen. Die Samen und das Fruchtfleisch («Pulpe») werden auf Bananenblättern ausgeschüttet und mit einer weiteren Schicht Blätter abgedeckt. Die Pulpe beginnt zu gären, die Fermentation setzt ein. Dabei verflüssigt sich die Pulpe, läuft ab und der typische Geschmack der «Bohnen» (gemeint sind die Samen) entwickelt sich. Nach dem Herauslösen aus den Samenkapseln werden die Bohnen in der Tropensonne getrocknet.

Die Kakaobohnen werden bei Temperaturen von 100 bis 160 °C geröstet und dann im Mahlwerk in kleine Stücke zerbrochen. Daraufhin werden die Schalenteile entfernt. Der Rest wird Kakaobruch genannt. Anschließend wird der Kakaobruch gemahlen. Dabei tritt das in den Zellen eingeschlossene Fett, die Kakaobutter, heraus. Sie verbindet die Bruchstücke zu einer zähflüssigen dunkelbraunen Kakaomasse. Zur Herstellung von Kakaopulver wird die flüssige Kakaomasse gepresst, wobei die Kakaobutter abfließt, der Rückstand, der «Kakaopresskuchen», wird zu Kakaopulver zermahlen.

Die industrielle Herstellung von Schokolade ist technisch anspruchsvoll, so dass die Angabe eines Rezeptes zur Herstellung von qualitativ hochwertiger Schokolade im kleinen Maßstab schwierig ist. Soll aus der Kakaomasse Schokolade werden, wird sie, abhängig vom gewünschten Produkt, mit Zucker, gegebenenfalls auch Kakaobutter und Milchprodukten (heute fast ausschließlich in trockener Form, zum Beispiel als Milchpulver) vermischt. Diese Schokoladenmasse wird nun in Walzwerken zu einer hochpastösen Masse fein vermahlen, so dass insbesondere die Zuckerkristalle auf eine durchschnittliche Größe von 10–20 Mikrometer reduziert werden. Hauptziel dieser Maßnahme ist die Eliminierung der durch große Partikel hervorgerufenen Sündigkeit der Schokoladenmasse im Mund.

Als älteste bestehende Schokoladenfabrik Deutschlands wird die Halloren Schokoladenfabrik in Halle (Saale) angesehen, die aus einer im Jahre 1804 von

F. A. Miethe gegründeten Konditorei hervorging.

In Dresden wurde 1823 die Schokoladenfabrik Jordan & Timaeus gegründet. Hier wurde im Jahre 1839 die erste Milchschokolade hergestellt.

1839 gründete Franz Stollwerck (1815-1876) in Köln seine Mürbebäckerei, die er gemeinsam mit seinen fünf Söhnen zum Großunternehmen Franz Stollwerck & Söhne ausbaute. Die Gebrüder Stollwerck AG entwickelte sich später zum größten Schokoladeproduzenten Deutschlands.

1863 gründete Heinrich Fassbender in der Mohrenstraße in Berlin seine Chocoladerie, in der er feinste Pralinen und Trüffel herstellte. Er wurde bald Königlicher Hoflieferant.

1890 eröffnete Wilhelm Rausch seine erste Confiserie in Berlin. 1999 fusionierten beide Unternehmen zur Firma Fassbender & Rausch GmbH.

Ein weiterer wichtiger Schokoladehersteller war Joseph Emile Hachez aus Bremen; er begann 1890 mit der Schokoladenproduktion.

In der Schweiz wurde die erste Schokoladenfabrik 1819 von François-Louis Cailler in Vevey gegründet. Ihm folgten unter anderem die Schweizer Firmen Philippe Suchard (1824), Lindt, Jean Tobler (1830; Toblerone) und Rudolf Sprüngli (1845). Die erste Schweizer Milchschokolade wurde 1875 von Daniel Peter und Henri Nestlé auf den Markt gebracht.

1879 entwickelte Rodolphe Lindt das „Conchierverfahren“ der Schokolade. Das Conchierverfahren und die Milchschokolade trugen wesentlich zum Ruf der „Schweizer Schokolade“ bei.

Der Verkauf der Schokolade erfolgte in der «Chocolaterie». Meist handelte es sich dabei um Verkaufsstätten direkt bei der Produktionsstätte. Heutzutage finden sich Chocolaterien als Café-Chocolaterie in den Städten. Fassbender & Rausch bezeichnen ihr Ladengeschäft am Berliner Gendarmenmarkt als «größtes Schokoladenhaus der Welt».

Es gibt eine Vielzahl von Schokoladensorten und Qualitäten, Formen und Geschmacksrichtungen. Es wird zwischen Bitterschokolade (auch Herrenschokolade genannt), Milchschokolade und weißer Schokolade unterschieden. Eine zum Backen und Glasieren mit einem höheren Fettanteil versehene Schokolade wird als Kuvertüre bezeichnet und gehandelt.

Edlere Schokoladen sind wegen der längeren Conchier-Zeit teurer, aber auch zartschmelzender.

Die meisten Arten von Schokolade enthalten zwischen 2,1 und 2,5 MJ pro 100 Gramm (500 bis 600 Kilokalorien pro 100 g). Milchschokolade liegt mit 2,3 MJ pro 100 Gramm (550 Kilokalorien pro 100 g) in der Mitte. Das entspricht ungefähr einem Viertel des Tagesbedarfs an Kalorien eines erwachsenen Menschen.

Mittlere Zusammensetzung von Schokoladensorten (pro 100 g)

Typ

Zucker

Kakaobutter

Kakaomasse

Milchpulver

Bitterschokolade

47 g

4 g

48 g

Milchschokolade

48 g

18 g

12 g

22 g

Weiße Schokolade

46 g

28 g

26 g

Schokoladen (Tafeln zum direkten Verzehr wie auch Kuvertüren) mit hohen Ansprüchen an Reinheit und Qualität des verwendeten Kakaos (oft nach Herkunft sortiert) werden von Herstellern in vielen Ländern produziert. Eine der letzten Variationen sind Schokoladen, denen in die Grundmasse Aromastoffe und Gewürze wie beispielsweise Chili, Zimt, Hanf, Schwarzer Pfeffer oder sogar Thymian beigemengt wurden. Luftschokolade ist eine Sonderform, die zahlreiche kleine Luftblasen enthält.



Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb die Schokolade ein Luxusgut für die Reichen. Erst als Maschinen zur Verarbeitung des Kakaos erfunden wurden und die Erträge im Kakaoanbau stiegen, konnten sich auch andere Bevölkerungsschichten Schokolade leisten.

Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Schokoladenfabriken gegründet, die z.T. bis heute bestehen. Unermüdlich arbeiteten die Fabrikanten daran, die Qualität der Schokolade zu verbessern. 1848 brachte eine englische Firma zum ersten Mal eine essbare Schokolade aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker auf den Markt. Bis dahin konnte man Schokolade nur trinken.

Heute gibt es Schokolade in allen Formen und Geschmacksrichtungen und jedes Kind kann sie sich leisten. Gerade die Deutschen sind echte Schoko-Fans. Im Jahr 2002 aß jeder im Durchschnitt 8,2 kg Schokolade und Schokoladenwaren.

Schokolade wird aber nicht nur pur (als Tafel) genossen, sondern ist Ausgangsbasis für Pralinen und Konfekt (Trüffel-, Nougat-, Marzipan— oder andere Pralinen).

Es gibt tausende Kombinationen wie beispielsweise Champagner-Sahne-Trüffel, die viele kleinere Spezialisten anbieten. Eine «knackige» Schokolade, eine «cremige» Füllung mit «zartem» Schmelz und wenig Zucker, dafür Sahne und frische Butter, sind einige der qualitätsbestimmenden Merkmale. Hochwertige Hersteller finden sich in der Schweiz, in Belgien, aber auch in Deutschland und neuerdings auch in Österreich sowie osteuropäischen Ländern. Qualitativ besonders gut können naturgemäß nur tagesfrisch verkaufte Pralinen sein, die man in vielen Confiserien und guten Konditoreien erhält.

Wer viele Kakaoprodukte nascht, hat laut einer britischen Studie ein etwa 37 Prozent niedrigeres Risiko, einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen.

Auch das Schlaganfall-Risiko liegt bei Schokoladen-Liebhabern etwa 29 Prozent niedriger als bei Leuten, die kaum Schoki naschen. Ein Grund ist der im Kakao enthaltene Stoff Flavonol, der zellschädigende Stoffe bindet.

Das ist die richtige Studie für alle Naschkatzen. Wer viel Schokolade isst, leidet deutlich seltener an einer gefährlichen Herz- oder Gefäßerkrankung. Wissenschaftler aus Großbritannien haben diese erfreuliche Erkenntnis gewonnen.

Ungesüßtes Kakaopulver enthält 1 bis 3 Prozent Theobromin, das chemisch dem Koffein ähnlich ist. Es wirkt auf den Organismus mild und dauerhaft anregend und leicht stimmungsaufhellend. Für Menschen ist dieser Anteil – im Gegensatz zu Hunden, Katzen und Pferden – ungefährlich. Der stimmungsaufhellende Effekt von Schokolade ist durch die Inhaltsstoffe alleine nicht schlüssig erklärbar, sondern schließt auch psychische Einflüsse ein.

Schokolade ist offenbar doch kein Dickmacher: Viele Schoko-Fans sind sogar dünner als Menschen, die selten oder nie Schokolade essen. Das zeigt eine Studie US-amerikanischer Forscher mit mehr als 1000 Teilnehmern. Dieser Effekt lässt sich nicht dadurch erklären, dass Schokoladenesser an anderer Stelle Kalorien sparen. In der Studie hatten sie meist mehr Kalorien und Fett pro Tag aufgenommen und nicht mehr Sport gemacht als die Schokoladenverächter, berichten die Forscher im Fachmagazin «Archives of Internal Medicine».

Schokolade ist reich an Zucker und Fett — daher liegt es nahe, dass sie dick macht. Bei einem extremen Konsum könne das auch der Fall sein. Aber es komme offenbar nicht nur darauf an, wie viele Kalorien man zu sich nehme, sondern auch, aus welchen Nahrungsmitteln diese Kalorien stammten.

Schokolade, insbesondere Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, kann den Spiegel an herzschützenden Antioxidantien im Blut für einige Stunden stark anheben. Allerdings wird dieser positive Effekt bei gleichzeitigem Genuss von Milch wieder neutralisiert. Diese Tatsache führt zu der Annahme, dass der Nutzen von anderen antioxidantien-reichen Nahrungsmitteln, wie Früchten und grünem Gemüse, ebenso durch die gleichzeitige Aufnahme von Milch zunichtegemacht werden könnte. Bei dem im Falle von Schokolade und Kakao wirksamen Antioxidans handelt es sich um ein Flavonoid namens Epicatechin.

Schokolade enthält über den Kakaoanteil auch N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamid, das sich wachstumsfördernd auf Hautzellen auswirkt und damit Wundheilung unterstützt, Hautschäden therapiert, Falten vorbeugt und das Risiko von Magengeschwüren verringert. Es gibt Hinweise, dass der in Schokolade enthaltene Kakao karieshemmende Wirkung hat. Der Zucker wirkt natürlich kariesfördernd. Allerdings ist nach Ansicht der Forscher die Theobromin-Konzentration in Schokolade viel zu gering, als dass das Naschwerk als wirksames «Hustenmittel» in Betracht käme.

Für Kakao wurde eine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen. Kakaohaltige Schokolade kann in geringem Maße zur Blutdrucksenkung beitragen.

Nach einer Untersuchung der Zeitschrift Ökotest können bestimmte Bitterschokoladen einen erhöhten Cadmiumgehalt haben, was zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann.

Bei Untersuchungen in einer Klinik der Universität Kiel fanden sich in allen untersuchten Proben dunkler Schokoladen Spuren des Schimmelgiftes.

Das Theobromin in der Schokolade besitzt für Katzen, Hunde, Vögel und Pferde eine höhere Toxizität als für den Menschen, da ihr Stoffwechsel Theobromin nur langsam abbauen kann. Die Resorption nach oraler Aufnahme erfolgt nahezu vollständig mit einer Bioverfügbarkeit von 77±12 %. Die Halbwertszeit schwankt beim Hund zwischen 6,5 und 17,5 Stunden; die Letale Dosis liegt bei etwa 300 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht in etwa 1,5 kg Vollmilchschokolade für einen 10 Kilogramm schweren Hund; bei getrocknetem Kakaopulver (Gehalt Theobromin 28,5 mg/g) sind dies rund 100 g und bei Bitterschokolade (enthält 16 mg/g) etwa 190 g. Tödliche Vergiftungen sind meist auf eine Herzarrhythmie, Hyperthermie oder Atemstillstand zurückzuführen. Beim Hund können schon Dosen zwischen 16 und 100 mg/kg zu Vergiftungssymptomen wie Erhöhung des Blutdrucks oder der Pulsfrequenz, Verengung der Blutgefäße, verringerter Reizschwelle des Nervensystems und dadurch zu Unruhe, Zittern und Hyperreflexie bis hin zu Krampfanfällen, häufig auch Erbrechen und Durchfall führen. Ein Hund, der eine große Menge Schokolade zu sich genommen hat, sollte möglichst schnell zum Erbrechen geführt und zum Tierarzt gebracht werden.

Aufgrund unsachgemäßer Verbrauchergewohnheiten und entsprechender Nachfrage sind unterdessen auch spezielle, schokoladenähnliche Futtermittel am Markt (wie Hundeschokolade). Bei Katzen ist die Gefahr der Theobrominvergiftung geringer, da diese keine Geschmacksknospen für süße Stoffe besitzen und daher Schokolade verschmähen.

Andere Säugetiere wie Ratten und Mäuse können – wie der Mensch – das Theobromin rasch abbauen. Allerdings kann der große Fettanteil in der Schokolade zu gesundheitlichen Problemen führen. Des Weiteren wurden bei einer Studie von männlichen Ratten pathologische Veränderungen an den Hoden festgestellt. Den Versuchstieren wurde über 30 Tage eine am Körpergewicht gemessen hohe Dosis Theobromin verabreicht.

Schlussfolgerungen:

Schokolade wächst auf Bäumen.

25 % der Deutschen essen mindestens 1 mal pro Woche eine Tafel Schokolade.

Es gibt viele verschiedene Arten von Schokolade.

Männer essen mehr Schokolade als Frauen.

Schokolade, Rotwein, Salz: es gibt jede Menge Lebensmittel, die einen ausgesprochen schlechten Ruf haben, weil sie so kalorienreich sind, viel Fett enthalten oder einen schlechten Einfluss auf die Gesundheit haben sollen.

In Maßen sind alle Lebensmittel in Ordnung. Wie beispielsweise die Schokolade. Sie macht glücklich und ist tatsächlich gesund!

Lange hatte Schokolade nur den Ruf, ein Dickmacher zu sein.

Studien zeigen jedoch: sie hat auch ihre guten Seiten! Besonders dunkle Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao.

Sie soll sich positiv auf den Blutdruck auswirken und in gewissem Maße sogar vor Arteriosklerose schützen.

Davon abgesehen macht Schokolade gute Laune und hindert Stress!

Fragebogen:

Es wurden 50 Schüler gefragt.

Essen Sie Schokolade gern?

Wie oft essen Sie Schokolade:

jeden Tag

oft

manchmal

nie

Welche Sorten bevorzugen Sie?

Bitterschokolade

Milchschokolade

andere Sorten

Macht Schokolade dicker?

Ja

Nein



Ich weiss nicht.

Ist Schokolade für die Gesundheit nützlich?

Ja

Nein

Ich weiss nicht.

Literatur

Stephen T. Beckett: Industrial chocolate manufacture and use. Blackwell Science, Oxford ; Malden, MA 1999, ISBN 978-0-632-05433-6 (In Fachkreisen auch bekannt als die Schokoladenbibel).

Sophie D. Coe, Michael D. Coe: The True History of Chocolate. Thames & Hudson, New York NY 2004, ISBN 0-500-28229-3 (Englisch).

Teresa L. Dillinger u. a.: Food of the Gods. Cure for Humanity?. A Cultural History of the Medicinal and Ritual Use of Chocolate. 2000 (Englisch, veröffentlicht im Anhang von „The Journal of Nutrition“).

Pierre Hermé, Nicolas Bertherat (Fotografie): Larousse Schokolade. 380 Rezepte. 2. Auflage. Christian, München 2007 (Originaltitel: Larousse du chocolat, übersetzt von Helmut Ertl), ISBN 978-3-88472-741-6.

Maricel Presilla: Schokolade, die süßeste Verführung. Rolf Heyne Collection, München 2001, ISBN 3-89910-139-1.

Klaus Roth: Schokolade: Warum sie schmeckt — Chemie in unserer Zeit, 6/2005. Weinheim: Wiley-VCH 2005.

Roman Rossfeld: Vom Frauengetränk zur militärischen Notration. Der Konsum von Schokolade aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, ISSN 0005-9420, 2001, 63 (1), 55-65. (PDF, 3,8 MB, 12 Seiten).

Roman Rossfeld: Schweizer Schokolade. Industrielle Produktion und kulturelle Konstruktion eines nationalen Symbols 1860 — 1920. Hier + Jetzt, Baden 2007, 537 S., Ill., ISBN 978-3-03919-048-5, Dissertation der Universität Zürich, 2004.

Henry Stubbe: The Indian Nectar or a Discourse Concerning Chocolata. The Nature of the Cacao-Nut and the Other Ingredients of that Composition Is Examined and Stated According to the Judgement and Experience of Indian and Spanish Writers. J. C. for Andrew Crook, London 1662.








sitemap
sitemap