Bren in Bern Медведи в Берне



Bildungsministerium des Saratower Gebiets

Lyzeum №37

Das Referat zum Thema:

ren in Bern

„Медведи в Берне“

Schulerin der Klasse 5 “C”

Des Lyzeums №37

Sargsyan Sofya

Deutschlehrerin

Chromowa O.

Saratow 2012

Gliederung

Einführung

1.Bern-das Herz der Schweiz

2.Der Name „Bern“

3.Der Berner Bär

3.1.Bärengraben

3.2. Bärenpark

Schlussteil

Einführung

Deutsch ist ein von meinen Lieblingsfächer. Ich interessiere mich auch für deutschsprachige Länder. In der Schweiz sprechen mehr als 60% der Einwohner Deutsch. In der 4. Klasse haben wir uns kurz mit diesem Land bekannt gemacht. Da wollte ich mehr darüber erfahren. Als Thema für mein Referat habe ich die schweizerische Hauptstadt gewählt. Ich habe gehört, daß deren Name, Bern, mit dem Bären verbunden ist. Ich möchte mehr darüber erfahren und so ist das Thema meiner Arbeit „Bären in Bern“.



1.Bern-das Herz der Schweiz.

Bern ist Bundesstadt und somit Hauptstadt der Schweiz und Hauptort des Kantons Bern. Sie gehört – neben Zürich, Genf, Basel und Lausanne – zu den grössten Gemeinden der Schweiz mit mehr als 133’000 Einwohnern.

Die Stadt wurde 1191 gegründet und ist teilweise in ihrer ursprünglichen Form erhalten, und 1983 wurde die Berner Altstadt in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Seit 1218 freie Reichsstadt, trat Bern 1353 der Eidgenossenschaft bei und entwickelte sich bis ins 16. Jahrhundert zum grössten Stadtstaat nördlich der Alpen.

Die Stadt Bern ist das Zentrum der Wirtschaftsregion Bern-Mittelland. Die Stadt Bern ist nicht nur Sitz der städtischen und kantonalen, sondern als Bundesstadt auch der eidgenössischen Verwaltung und damit das grösste Verwaltungszentrum der Schweiz.



2. Der Name „Bern“

Der Name der Stadt Bern ist erstmals in einer Urkunde vom 1. Dezember 1208 belegt. Für die Herkunft des Stadtnamens, die bis heute nicht geklärt ist, gibt es mehrere Erklärungen, die zum Teil auf alten Legenden und Interpretationen beruhen.

Die bekannteste Legende ist aus der Justingerchronik: Stadtgründer Herzog Berchtold V. hat beschlossen, die Stadt nach dem ersten in den umliegenden Wäldern erlegten Tier zu benennen, das war ein Bär. Ein Zusammenhang zwischen Bär und Bern hat keine linguistische Grundlage sondern ist eine Volksetymologie, die mit dem Bären im Berner Wappen illustriert wird.



3.Der Berner Bär

Der Bär ist überall in Bern als Symboltier und Werbeträger präsent. Es gibt zum Beispiel Bärenstraße und Bärenplatz, Hotel „Bären“ und Gasthof „Zum Bären“.

Der Bär ist das Wappentier von Bern. In dem Wappen ist ein aufwärts tapsender schwarze männliche Bär. Seine Pranken, seine Zunge sind knalllrot.

Den Berner wird oft eine gewisse Neigung zur bärenartigen Behäbigkeit und Starrköpfigkeit nachgesagt. Sie lieben ihren liebevoll „Mutz“ genannten Bären seit langem. Bereits in der Ritterzeit war Meister Petz Symboltier der Berner. Die Beziehung der Stadt Bern zu ihrem Wappentier hat eine sehr lange Tradition.

Der bernische Chronist Valerius Anshelm berichtet im Jahre 1513, wie die siegreich aus der Schlacht von Novara heimkehrenden Berner mit den eroberten Fahnen auch einen lebenden Bären als Kriegsbeute in ihrem Triumphzug mitführten. Er wurde im Stadtgraben vor dem Käfigturm gehalten. Auf dem heute noch so benannten Bärenplatz blieb der erste Bärengraben, bis er 1764 dem Verkehr weichen und vor die Tore der Stadt verlegt werden musste. Und reale Berner Bären gibt es hier auch.

3.1.Bärengraben

Seit Ende des 15. Jahrhunderts halten die Berner sich ihr Wappentier auch real. Unter anderem als Kriegsbeute in die Stadt gelangte Bären fanden ein nicht sehr artgerechtes Zwangszuhause im Stadtgraben. Im 18. Jahrhundert wurde der regelmäßig mit bis zu 24 unglücklichen Bären aufgefüllte Bärengraben vor die Tore der Stadt verlegt.

Um die Bärenhaltung zu verbessern, wurde die historische Anlage, ein Denkmal von nationaler Bedeutung, 1994 bis 1996 umfassend saniert.

Ein Keil aus Sandsteinblöcken nimmt die Neigung des Hangs auf. Weitere Blöcke schaffen schattige und sonnige Stellen, Höhlen und Fels zum Klettern. In Bassins können die Bären schwimmen, spielen und sich abkühlen. Eine Wasserrinne erinnert an die frühere Trennmauer im Graben.

Der alte Betonboden ist einem Kies-Sandgemisch gewichen. Darin gräbt sich der Bär Liegeplätze, findet Wärme und feuchte Kühle. Der Boden begrünt sich spontan, Moose und Flechten überziehen die Steinblöcke, aus den Ritzen wachsen Wildpflanzen.

Trotz dieser Verbesserung blieb die Anlage ein ‚Graben’. Zahlreiche Beschwerden aus dem In- und Ausland, aber auch die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen gaben den Anlass, die Bärenhaltung in Bern grundsätzlich zu überdenken.

Der derzeitige, 1857 gebaute und 3,5 Meter tiefe Bärengraben ist die mittlerweile vierte Berner Bärenhaltungsanlage. Obwohl 1996 aufwendig erweitert und saniert, entspricht der Graben nicht mehr den heutigen Vorstellungen von artgerechter Haltung.

3.2. renpark

Im Jahr 2004 stimmte der Stadtrat von Bern einem Projektierungskredit für den Umbau und die Erweiterung des historischen Bärengrabens zu. Aus dem Bärengraben sollte ein Bärenpark entstehen. Den Tieren würde ein direkter Zugang zur Aare und zu einem grossen Freigehege geschaffen. Schlafhöhlen und artgerechte Fütterungsplätze sollten eine tiergerechte Haltung ermöglichen. Bis im Oktober 2009 erfuhr der Bärengraben grundlegende Veränderungen. Der neben dem Bärengraben liegende Aarehang wurde in eine grosszügige Naturanlage umgestaltet, die Bären wurden aus ihrem ummauerten Graben entlassen und können sich das ganze Jahr und ganztags in einer über 6000 Quadratmeter grossen Freianlage bewegen, die vom Ufer der Aare nur durch den Besucherweg getrennt ist. Entgegen ersten Planungen blieb der gegenwärtige Bärengraben, der schon 1856 an seinem jetzigen Standort bei der Nydeggbrücke stand und im Bundesinventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung sowie in der höchsten kantonalen Schutzkategorie figuriert, den Bären erhalten. Der grosse Graben ist durch einen Tunnel mit dem Park verbunden. Der kleine Graben ist nicht mehr Teil der Bärenanlage, sondern steht der Öffentlichkeit für Anlässe zur Verfügung. Die neue Anlage wurde am 22. Oktober 2009 offiziell eingeweiht und ist seit dem 25. Oktober für Besucher zugänglich.

Schlussteil

Ich habe viel Neues und Interessantes über Bern und seine Bären erfahren. Es war sehr interessant, mich über die Geschichte und Traditionen dieser Stadt zu informieren. Ich glaube, diese Information wird auch für andere deutschlernende Schüler interessant

Literaturliste:

1.Grosse Enzyklopedie. Band 4. S.1227. Naturalis Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Koln, 1990.

2. Das grosse Lingen universal Lexikon. Band 8. S. 1456. Lingen Verlag, Koln, 1989.

3. http//www.wikipedia.de

4. www.baerenpark-bern.ch

5. Christoph Needon, Dr Johannes Petermann „Die Schwez. Landschaften. Bern“. Leipzig. Urania – Verlag, 1991.








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